Das Innenleben einer XQD-Karte
Nahezu unkaputtbar - jetzt ist es aber doch passiert :-(
Nachdem ich schon jahrelang mit den XQD-Karten arbeitete ist mir doch tatsächlich eine kaputt gegangen.
Natürlich wollte ich wissen wie so eine Karte von innen aussieht.
Eine XQD-Karte ist im Inneren im Wesentlichen wie eine Miniatur-SSD-Festplatte aufgebaut.
Da sie ursprünglich für extrem hohe Geschwindigkeiten und maximale Robustheit im Profi-Kamera-Segment entwickelt wurde,
unterscheidet sich ihr Innenleben deutlich von dem einer Standard-SD-Karte.
Das Innenleben im Detail:
Der Controller-Chip:
Das „Gehirn“ der Karte. XQD-Karten nutzen das PCI-Express-Protokoll (PCIe)zur Datenübertragung.
Der Controller steuert das Schreiben und Lesen der Daten, sorgt für die Fehlerkorrektur (ECC) und verteilt die Schreibzyklen gleichmäßig auf die Speicherzellen, um die Lebensdauer zu erhöhen.
Die NAND-Flash-Speicherchips:
Hier werden die eigentlichen Daten (Fotos, Videos) dauerhaft gesichert.
Meist kommen hochwertige, gestapelte Flash-Bausteine zum Einsatz, um hohe Kapazitäten (bis zu 256 GB) auf kleinstem Raum zu ermöglichen.
Die Schnittstelle (Pins):
Im Gegensatz zu SD-Karten mit offen liegenden Kontakten besitzt die XQD-Karte am oberen Ende vertiefte, geschützte Pin-Kanäle.
Diese Steckverbindung ist mechanisch extrem stabil und verhindert, dass die Kontakte im Alltag verbogen oder verschmutzt werden.
Wärmeleitpads / Abschirmung:
Aufgrund der enormen Datenraten (über 400 MB/s) entsteht beim Filmen in 4K oder bei schnellen Serienbildern Hitze.
Im Inneren befinden sich oft dünne Metallbleche oder thermische Pads, die die Wärme an das äußere Gehäuse ableiten.
Äußere Schutzhülle
Das Innenleben wird von einer sehr robusten Schale geschützt. Diese besteht meist aus einer Kombination aus Metall und verstärktem Kunststoff.
Das macht die Karte im Vergleich zu SD-Karten extrem verwindungssteif, bruchsicher, röntgensicher und
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